PROJEKTRAUM im AF

Neuer Raum für Frankfurter Künstler*innen & Kreative

 

In dem neu geschaffenen, 70 qm großen Raum in Hessens größtem Kunstzentrum können Frankfurter Künstler*innen & Kreative in Zeiten der Corona-Pandemie schnell, unkompliziert und kostengünstig Projekte realisieren.

 

Der PROJEKTRAUM im AF richtet sich vornehmlich an Künstler*innen und Kreative, die einen Arbeitsraum in Frankfurt am Main haben. Die letzten 12 Monate der Corona-Pandemie haben Kreativschaffende hart getroffen. Der Verlust von Ausstellungs- und Verkaufsmöglichkeiten ist für viele Künstler*innen existenzbedrohend. Durch den PROJEKTRAUM im AF möchte der gemeinnützige Verein Atelierfrankfurt e.V., der Hessens größtes Kunstzentrum betreibt, Künstler*innen und Kreative dabei unterstützen wieder präsent zu sein.

 

Das Programm des PROJEKTRAUM im AF ist nicht kuratiert und gibt den Künstler*innen und Kreativen somit die Möglichkeit bereits geplante Projekte schnell umzusetzen und neue Projekte zu verwirklichen. Ob klassische Ausstellung, Tanz- oder Theaterprojekt, Performance, Konzert oder Work-in-Progress – im PROJEKTRAUM im AF spiegelt sich die interdisziplinäre Vielfalt der in Frankfurt arbeitenden Künstler*innen und Kreativen.

 

Der PROJEKTRAUM im AF konnte durch eine Förderung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Fonds – innovativ neu eröffnen finanziert werden.

Bewerbung für den PROJEKTRAUM im AF

 

Frankfurter Künstler*innen und Kreative können sich ausschließlich via Email an kontakt@atelierfrankfurt.de (Mailumfang: unter 5 MB) bewerben.

 

Die Bewerbungsunterlagen müssen folgende Unterlagen enthalten: Kurze Projektskizze, Portfolio, Lebenslauf

 

Wir können nur eine begrenzte Anzahl an Ausstellungen & Projekte pro Jahr realisieren. Es kann daher sein, dass nicht alle Projekte berücksichtigt werden können.

Ausstellungen & Projekte 

Erste Ausstellung:

Installationsansichten „The Seeress“

Sabine Kuehnle, The Seeress, 2021

Die Installation „The Seeress“ besteht aus einer bearbeiteten Leinwand, die über eine längere Zeit den Naturkräften übergeben wurde; einem Fußpaar aus Bronze; einer Kleinplastik aus einem Rentierfell und einer Maske aus gebranntem Ton; einer Plastik aus Haselzweig und Bronze; und einem angekohlten Eschestamm.

Sabine Kuehnle – The Seeress

 

Ausstellungsbeginn: Donnerstag, 15. April 2021

Ausstellungsdauer: 16. April – 10. Juni 2021

 

Die Ausstellung kann am 10. Juni 2021 von 18-21 Uhr im Rahmen einer Finissage besucht werden.

 

Öffnungszeiten:

Di – Fr 11-18 Uhr nur nach Voranmeldung
Sa 15-18 Uhr nur nach Voranmeldung (bis 17 Uhr am Vortag)

 

Die Ausstellung kann nur nach Voranmeldung per Mail oder Telefon (+69 7430 3771) besucht werden. Bitte beachten Sie, dass in den Ausstellungsräumen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske besteht.

 

Der Fokus von Sabine Kuehnles Arbeit liegt auf dem Zusammenwirken von Natur, Mensch und Mythologie. Oft sind es alte Mythen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten, die ihr als Folie für grundsätzliche Fragestellungen bezüglich der menschlichen Existenz dienen.

 

Was geschah in der Vergangenheit und was ereignet sich heute? Was ist tief in unserer Erinnerung verankert und in welchen Formen drückt sich unser existenzielles Erinnern aus?

 

AF zeigt im PROJEKTRAUM im AF mit ‚The Seeress‘ eine Installation Kuehnles, die auf den Schöpfungsmythos Völuspá (Weissagung der Seherin), dem ersten Lied des Königbuchs Codex Regius (Ältere Edda), Bezug nimmt. Die Recherchen zu dieser Arbeit basieren auf Kuehnles Residency in Bergen, Norwegen.

 

Sabine Kuehnle lässt in der Installation Naturkräfte erzählen. Sie verbindet den Schöpfungsmythos der nordischen Mythologie mit heutigen Dystopien – für eine Zukunft, in der nicht mehr zwischen Natur und Kultur unterschieden wird.

Zweite Ausstellung:

Cornelia F Ch Heier – Swans Fate

 

Ausstellungsbeginn: Donnerstag, 24. Juni 2021

Ausstellungsdauer: 25. Juni – 18. Juli 2021

 

Öffnungszeiten:

Di – Fr 11-18 Uhr nur nach Voranmeldung
Sa 15-18 Uhr nur nach Voranmeldung (bis 17 Uhr am Vortag)

 

Die Ausstellung kann nur nach Voranmeldung per Mail oder Telefon (+69 7430 3771) besucht werden. Bitte beachten Sie, dass in den Ausstellungsräumen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske besteht.

 

Cornelia F Ch Heier zeigt mit ‚Swans Fate‘ im PROJEKTRAUM im AF eine raumgreifende Installation aus Papier-Arbeiten.

Die hängenden Arbeiten zu Swans Fate und der Schwarm aus Papierschiffchen durchqueren metaphorisch betrachtet den Raum – ausgeliefert der „höheren Macht“ von Menschenbewegungen und Bedingungen. Das Schicksal der Schiffe scheint vorherbestimmt zu sein, sie scheinen dem Untergang geweiht zu sein. Die Einzelobjekte haben verschiedene Größen und Materialzustände, nur eins ist gleich – ihre Instabilität.

 

Die Ausstellung wird vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main gefördert.